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Anonymous

unregistriert

1

Sonntag, 16. Februar 2003, 18:04

selbständige Lehrtätigkeit

Ich erteile in einem Meisterkurs eineige Stunden und werde dafür vom Förderverein der Schule bezahlt. Gibt es hierfür noch einen Freibetrag? Wo muss ich diese Einnahmen in den Erfassungsmasken eintragen?
Vielen Dank
Karl Höck

2

Sonntag, 16. Februar 2003, 22:19

Der Freibetrag von 1848 € (bisher:3600 DM) wird nur gewährt, wenn die Tätigkeit im Dienst einer inländischen juristischen Person des öffentlichen Rechts oder einer unter §5 Abs.1 nr.9 des Körperschaftssteuergesetzes fallenden Einrichtung zur Förderung gemeinnütziger, mildtätiger oder kirchlicher Zwecke ausgeübt wird (§3 Nr.26 S.1 EStG). Als inländische juristische Person des öffentlichen Rechts kommen z.B. Bund, Länder und Gemeinden, Handwerkskammern, Universitäten u. ä. in Betracht.
Zu den Einrichtungen im Sinne des §5 Abs.1 Nr.9 des Körperschaftssteuergesetzes gehören Stiftungen und Vereinigungen, die nach ihrer Satzung ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke verfolgen (vgl. Lohnsteuerrichtlinie- LStR-17 Abs.3).
Das ist also abhängig vom Arbeitgeber, ob die Steuerbefreiung nach §3 Nr.26 EStG in Anspruch genommen werden kann, oder nicht.
Beispiel:Einnahmen = 1000 €
./. Betriebsausgaben 25% = 250 €
Zu versteuernde Einnahmen = 750 €

Im Programm wird das wie folgt eingetragen:
->Einkünfte aus selbständiger Arbeit -> laufende Gewinne -> aus freiberuflicher Tätigkeit (wenn Ihr Arbeitgeber nicht die Richtlinien nach §3 Nr.26 S.1 EStG erfüllt) -> Einnahmen und Ausgaben (Betriebsausgaben pauschal – Nebenberufe) aktivieren! -> Pauschale für … nebenberufliche Lehrtätigkeit … (aktivieren!) -> Betriebseinnahmen -> Einnahmen/Erlöse -> Honorareinnahmen ….. (hier Ihre Einkünfte eintragen) … 25% Ihrer Einkünfte werden automatisch als Betriebsausgaben abgerechnet.

3

Sonntag, 16. Februar 2003, 22:21

FORTSETZUNG:

Falls Ihr Arbeitgeber zu den begünstigten nach den Richtlinien des §3 Nr.26 S.1 EStG gehört

Im Programm wird das wie folgt eingetragen:
Einkünfte aus selbständiger Arbeit -> laufende Gewinne -> 5.Zeile: aus nebenberuflicher Tätigkeit i.S.d. §3 Nr.26 S.1 EStG -> Einnahmen

Erkundigen Sie sich bitte vorher, ob Ihr AG o.g. Gesetze erfüllt.
Auch wenn Sie unwissend falsche Angaben gegenüber dem FA machen, die kennen Ihre nebenberuflichen Einkünfte durch die „Steuererklärung“ Ihres AG.
Sie werden dann nur verwundert sein, wenn der Erstattungsbetrag ausgerechnet vom WISO-Programm mit dem des FA nicht übereinstimmt.
Gruß Brigitte

Anonymous

unregistriert

4

Montag, 24. Februar 2003, 12:04

Ich versuche z.Z. erstmalig meine Steuererklärung selbstst. zu machen und stoße auf viele Probleme: wo z.B. kann ich als freisch. unterr. Bürobedarf absetzen? Ich komme bis Betriebsausgaben-

5

Mittwoch, 26. Februar 2003, 01:09

Für Ihre Tätigkeit als freiberuflich Unterrichtender (bitte d. o.g. Beiträge beachten §3 Nr.26 S.1 EStG) - Ihre Eintragungen können Sie unter -> E: Einkünfte aus selbständiger Arbeit -> 1. Laufende Gewinne -> aus freiberuflicher Tätigkeit … -> Einnahmen/Ausgaben -> Betriebsausgaben -> übrige Betriebsausgaben -> übrige Betriebsausgaben -> dort finden Sie Büromaterial und alle anderen möglichen Kosten.

6

Dienstag, 17. Mai 2005, 19:48

Ich habe im Jahr 2004 Einnahmen im Sinne § 3 Nr. 26 EStG erzielt. Kurz Aufwandsentschädigung erhalten. Nach Eingabe der notwendigen Daten und positiver Prüfung durch das Programm weist die Maske nachvollziehbarer Weise aus, dass die anzusetzenden Einkünfte 0,00 € betragen, da ich unterhalb der Freigrenze liege. Allerdings nimmt dies das Programm auch zum Anlass auf die Erzeugung der Anlage GSE zu verzichten. Die Angaben zur Art der Aufwandentschädigung sind im Programm abgelegt, es sollte also durchaus auch möglich sein, die Anlage GSE zu generieren. Denn: Die Finanzbehörden möchten sehr wohl noch bewerten dürfen, ob die Entschädigung eine solche ist, die eine Steuerbefreiuung zulässt. Das passiert nicht nur in (m)einem Steuerfall, sondern in beliebig anderen Steuerfällen, nebst Musterfall. Und bei einer Abgabe via Elster füllt der Anwender eben nicht einfach mal so noch eine Anlage GSE mit der Hand aus und schickt diese per Post der elektronischen Post hinterher. Weiß hier jemand Rat zu dieser Problematik ? Eine Mail an die Redaktion vor 10 Tagen wurde bis zum heutigen Zeitpunkt noch nicht beantwortet. Nach dem 31.05.2005 hat sich dieser Bedarf dann aber ohnehin rein theoretisch erledigt wegen Säumigkeit.
Volker Alsdorf

7

Mittwoch, 18. Mai 2005, 00:28

Hallo Volker,

ja - das "Problemchen" kenne ich auch, immer wenn ein Ergebnis "NULL" ist, wird die Anlage (egal welche) im WISO nicht erzeugt bzw. nicht ausgedruckt.
Ich helfe mir immer in der Art und Weise, daß das Ergebnis der Anlage größer als Null sein muß, z.B. 0,01 € ist bei der Anlage KAP ausreichend und bei der Anlage GSE die "+/- 1".
Versuchen Sie doch mal das Ergebnis so zu "manipulieren", daß eine "+/-1" als Ergebnis vorliegt (hat steuerlich keine Auswirkung bei der Berechnung).

Auch wenn Sie Ihre ESt-Erklärung per Elster abschicken, müssen Sie die komprimierte ESt-Erklärung mit Ihrer Unterschrift per Post oder persönlich bei Ihrem FA einreichen. Mit einem Anschreiben und einen Hinweis darin auf den "manipulierten Fehler" - klären Sie Ihr FA ja auf.
Das mache ich auch u.U. so und bisher hat sich noch kein FA beschwert.

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