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Donnerstag, 17. März 2011, 15:04

Umwandlung EU-Rente in Altersrente – hier: Frage zur Eingabe bzgl. Festschreibung des Rentenbetrages 2005

Seit 1.10.1998 - 30.06.2010 bezog ich Erwerbsunfähigkeitsrente. Der steuerfreie Betrag wurde festgeschrieben seit 2005. Seit 1.7.2010 wurde die EU-Rente umgewandelt in Altersrente.

Ich habe folgendes Problem im Formular R:

Eingabe der Altersrente ist problemlos:
Eingabe Betrag (6 x Monatsbetrag = ab 01.07.10)
Bezug ab 01.07.10
X Rente ist eine Folgerente
Beginn der vorherigen Rente =01.10.1998
Ende der vorherigen Rente = 30.06.2010
Besteuerungsanteil wird ausgewiesen = 50 %


EU-Rente
Eingabe Betrag (6 x Monatsbetrag = endet 30.06.)
Rente läuft seit dem 1.10.1998 (Ende der Rente kann nicht eingegeben werden)

Als Pflichteingabe verlangt wird der Rentenbetrag aus 2005. Der Rentenbetrag 2005 ist für die Berechnung des so genannten Rentenfreibetrags und des Anpassungsfreibetrags notwendig.
Der bestand 2005 aus 12 Monatsrenten, also in etwa doppelt so hoch wie 2010.
Die Eingabe dieses Betrages wird auch nicht angenommen. Das System fragt, ob tatsächliche Rentenkürzung oder –neuberechnung erfolgt ist.

Frage: Kann/Muss ich den Rentenbetrag aus 2005 einfach halbieren und eingeben?Vielleicht kennt sich ja jemand aus.

2

Donnerstag, 17. März 2011, 15:10

M.E. ändert der Tatbestand der Umwandlung der EU-Rente aus der gesetzlichen Rentenversicherung in eine Altersrente gar nichts. An der Rentenhöhe selber ändert sich doch meines Wissens nach auch nichts. Der festgeschriebene steuerfreie Betrag ändert sich ebenfalls nicht. Also m.E. alles wie bisher eintragen, nur halt als Altersrente.

Oder was sagt die Leistungsmitteilung des Rentenversicherungsträgers diesbezüglich anderes aus? Sofern Du diese noch nicht erhalten hast, würde ich sie noch abwarten.
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3

Donnerstag, 17. März 2011, 16:03

Boah, das ging aber schnell. Danke.
Ich meinte ja auch, dass sich nichts ändert (nicht mal der Betrag).:(.

Aber dass ich meine Eingaben nicht machen kann, bereitet mir Kopfzerbrechen.

Die Festschreibung des steuerfreien Teils der Rente 2005 (50 %) war sonst auch problemlos zu übertragen.
Die Eingabemöglichkeiten im Formular R sehen in diesem Fall ein Splitten der Rente vor, so dass ich zwei halbe 'Jahres'renten einzugeben habe. Es wird die Jahresrente 2005 lediglich abgefragt für die 'vorherige' Rente, für die „neue“ Rente ab 01.07.2010 (noch) nicht.

Wenn ich alternativ (siehe 1. Beitrag) versuche, die Rente nicht zu splitten und den ganzen Jahresbetrag einsetzen will, kann ich nur „EU-Rente“ mit Beginn 1.10.1998 eingeben, dann wird aber die Umwandlung nicht dokumentiert. Und danach wird ja ausdrücklich gefragt.

Leistungsmitteilung des Rentenversicherungsträgers??? Habe ich noch nie!! bekommen, habe immer alles selbst ausgerechnet und mitgeteilt.

Lisamia

4

Donnerstag, 17. März 2011, 17:14

Leistungsmitteilung des Rentenversicherungsträgers??? Habe ich noch nie!! bekommen, habe immer alles selbst ausgerechnet und mitgeteilt.
Die bekommt man immer für das Jahr des Leistungsbeginns und für jedes Jahr mit einer Änderung des Rentenbezugs bzw. der Rentenhöhe. Da wird es bei Dir mit Sicherheit keine Ausnahme geben.

Die Festschreibung des steuerfreien Teils der Rente 2005 (50 %) war sonst auch problemlos zu übertragen.
Was hast Du da "übertragen"? Die 50% ergeben sich aus Deinen Angaben zum Rentenbeginn automatisch.

Ich würde allenfalls gesetzliche Rentenversicherungen/Erwerbsunfähigkeitsrente lediglich auf gesetzliche Rentenversicherung/Altersrente ändern. Alles andere stimmt dann doch. Aber selbst das ist eigentlich nicht notwendig, da es ja auch noch bei Erwerbsunfähigkeitsrente die Möglichkeit gibt, ein Kästchen Altersrente anzukreuzen.



Aber noch einmal die Frage nach der Rentenhöhe. Die hat sich nicht geändert, oder?

Wie gesagt, ich würde die Leistungsmitteilung abwarten bzw. beim Rentenversicherungsträger ggf. nochmals anfordern.
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »miwe4« (17. März 2011, 17:27)


5

Donnerstag, 17. März 2011, 18:21

Wie gesagt, ich würde die Leistungsmitteilung abwarten

Hallo Michael,

die Rententräger der gesetzl. Rentenversicherung versenden keine sog. jährliche "Leistungsmitteilung" an die Rentner. Warum auch? Das müssen beispielsweise nur Träger privater Versicherungen, Pensionsfonds usw. usw.

Die Brutto- bzw. Nettorente geht ja eindeutig aus den jeweiligen Rentenbescheiden hervor. Soll heißen: Gibt es z.B. mal über einen gewissen Zeitraum /Jahr(e) keine Erhöhung der Rente, so gilt/gelten eben immer der/die letzte(n) Rentenbescheid(e); was übrigens ja auch für die FÄs inzwischen leicht feststellbar und kontrollierbar ist. Auch die Beiträge der Rentner zur KV und PV sind über den Bescheid eindeutig zu ermitteln.

Sind sich Rentner aber z.B. nicht ganz sicher, was sie in die Zeile 6 der Anlage R (Rentenanpassungsbeträge) eintragen sollen, so können sie beim jeweiligen Rententräger eine schriftliche Bestätigung zu diesem Betrag anfordern (das geht sogar telefonisch).

Grüße

Hermann

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Hermann« (17. März 2011, 18:33)


6

Donnerstag, 17. März 2011, 18:36

Also für das Erstjahr gibt es schon eine Leistungsmitteilung. Und wenn es sich bei der Umstellung um eine "neue" Rente handeln, dann würde es m.E. auch eine geben. Was es allerdings wie oben beschrieben nicht ist. Und die erforderlichen Daten anfordern habe ich auch geschrieben. Geht auf der Homepage der DRV (Deutsche Rentenversicherung Bund) problemlos.
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7

Donnerstag, 17. März 2011, 19:16

Hallo Ihr, Michael und Hermann, schön, dass ich Resonanz erhalte.

Zu:
‚Leistungsmitteilung des Rentenversicherungsträgers??? Habe ich noch nie!! bekommen, habe immer alles selbst ausgerechnet und mitgeteilt.‘

und Antwort Michael:
„Die bekommt man immer für das Jahr des Leistungsbeginns und für jedes Jahr mit einer Änderung des Rentenbezugs bzw. der Rentenhöhe. Da wird es bei Dir mit Sicherheit keine Ausnahme geben
.
Das einzige (vllt. meinst Du das?), was ich (un-)regelmäßig bekomme, ist eine “Mitteilung über die Anpassung der Leistung aus der ges. ‚Rentenversicherung“, meistens zum 1.7. d.J. Das ist für mich immer der aktuelle Rentenbescheid. Was anderes shab ich nie bekommen!

‚Was hast Du da "übertragen"? Die 50% ergeben sich aus Deinen Angaben zum Rentenbeginn automatisch.‘
Das Programm erwartet die Eingabe des Betrages von 2005. Ich habe bisher vom Einkommensteuerbescheid 2005 S.1 den Betrag angegeben, der als „Jahresbetrag der Rente“ ausgewiesen war und eine Kopie davon beigefügt.

"Ich würde allenfalls gesetzliche Rentenversicherungen/Erwerbsunfähigkeitsrente lediglich auf gesetzliche Rentenversicherung/Altersrente ändern. Alles andere stimmt dann doch. Aber selbst das ist eigentlich nicht notwendig, da es ja auch noch bei Erwerbsunfähigkeitsrente die Möglichkeit gibt, ein Kästchen Altersrente anzukreuzen."
Dann gibt es nicht die (zeitliche) Unterscheidung von der EU- und der Altersrente und wäre wohl nicht korrekt. Ich weiß ja nicht, ob es da eine unterschiedliche steuerliche Bewertung gibt zwischen Zeitpunkt (alter) EU-Rente und (neuer) Altersrente? Warum sonst die Spezifizierung?

Speziell @ Michael: Ist das wirklich so, dass man sich beim RV-Träger (sogar telefonisch) Hilfe holen für die Steuererklärung, z.B. zur Anlage R. Zeile 6? Das wäre mir natürlich sehr lieb.

Ach, ich sehe gerade, Michael schreibt, es geht auch über die Homepage der DRV. Da werde ich mich denn mal als nächstes schlau machen.
Danke Euch beiden. Wenn ich ein Stück weiter bin, werde ich das Ergebnis hier berichten. Ich lese aber gerne noch von Euch, wenn Euch hierzu noch was einfällt.

Liebe Grüße von Lisamia

8

Donnerstag, 17. März 2011, 19:32

Also für das Erstjahr gibt es schon eine Leistungsmitteilung. Und wenn es sich bei der Umstellung um eine "neue" Rente handeln, dann würde es m.E. auch eine geben.

Nein, gibt es eben nicht! Du verwechselst da etwas.

Aber: Bei der (auch noch so kleinsten) Veränderung des Renteneinkommens von der DRV, gibt es statt der sog. Leistungsmitteilung einen neuen Renten- bzw. Rentenanpassungsbescheid. Aus diesen Bescheiden sind dann alle Daten und Fakten klar ersichtlich - und auch für steuerliche Zwecke zu verwenden.

Es handelt dich hierbei also keineswegs um sog. "Leistungsmitteilungen", wie andere Versicherer sie jährlich an ihre Renten-Empfänger versenden müssen, sondern schlicht um neue Rentenbescheide..

9

Donnerstag, 17. März 2011, 20:11

Es handelt dich hierbei also keineswegs um sog. "Leistungsmitteilungen", wie andere Versicherer sie jährlich an ihre Renten-Empfänger versenden müssen, sondern schlicht um neue Rentenbescheide.
Das sind keine neuen Rentenbescheide, sondern Rentenanpassungsmitteilungen. Wir formulieren also beide unklar. Aber Fakt ist, dass sich alles Erforderliche aus dieser Rentenanpassungsmitteilung ergibt. Und genau diese Infos kann man sich eben auch hier nochmals bei der DRV anfordern.

Nochmals: Ich bin der Auffassung, dass sich, außer der Bezeichnung, nichts ändert. Die Rente resultiert auf ein und demselben Rentenrecht. Also Tz. 163ff des BMF-Erlasses vom 13.09.2010 anzuwenden.
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10

Donnerstag, 17. März 2011, 22:42

Oder was sagt die Leistungsmitteilung des Rentenversicherungsträgers diesbezüglich anderes aus? Sofern Du diese noch nicht erhalten hast, würde ich sie noch abwarten.

Diese Leistungsmitteilung gibt es eben bei der DRV nicht - und wird "Lisamia" auch nicht erhalten.

Wird beispielsweise eine EU-Rente in die Altersrente umgewandelt, so wird von der DRV ein erneuter Rentenbescheid ausgestellt. Und wird dann eine Rente irgendwann erhöht, so gibt es die sog. Rentenanpassungsmitteilung.
Beide Bescheide (zur EU- und Altersrente) hat sie ja vorliegen - mehr gibt es dazu nicht, auch nicht automatisch/jährlich.

In allen Bescheiden und Mitteilungen steht dann auch im Anhang geschrieben, dass man sich z.B. bei steuerlichen Fragen an das zuständige FA wenden soll.

Dass auch Anfragen allgemeiner Art von der DRV beantwortet werden, ist natürlich selbstverständlich.

11

Donnerstag, 17. März 2011, 22:54

Diese Leistungsmitteilung gibt es eben bei der DRV nicht - und wird "Lisamia" auch nicht erhalten.
Längst abgehakt.
Wird beispielsweise eine EU-Rente in die Altersrente umgewandelt, so wird von der DRV ein erneuter Rentenbescheid ausgestellt. Und wird dann eine Rente irgendwann erhöht, so gibt es die sog. Rentenanpassungsmitteilung.
Ändert doch nichts an der o.g. rechtlichen Würdigung.

Edit:
Habe das noch gefunden (mit dem von mir oben geschilderten steuerlichen Ergebnis):
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Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »miwe4« (18. März 2011, 19:29)


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